Junge Menschen, die einen guten Zugang zu ihren eigenen Bedürfnissen haben und empathisch auf andere zugehen können, sind weniger anfällig für Hetze, Verschwörung, Fake News und antidemokratisches Denken und Handeln. Reines Geschichtswissen reicht für junge Menschen nicht aus, um eine kritische Diskussion über menschliche Werte und Bedürfnisse zu beginnen. Das Projekt wendet sich an Schüler*innen im Alter von 13-16 Jahren mit dem Ziel, sie für gelebte Demokratie zu begeistern. Menschenrechte werden nie endgültig
umgesetzt sein. Wir müssen ständig
dranbleiben und sie mit Leben erfüllen.
Werte und Errungenschaften
unserer Demokratie begreifen wir besser
mit Kopf und Herzen gemeinsam.
Zivilgesellschaftliches Engagement und
Partizipation an der Gesellschaft entstehen aus der
Begeisterung für gemeinsame Werte und dem
inneren Bedürfnis, sie lebendig zu halten.
Es ist wichtig, Verbindungen zwischen
Menschen zu schaffen und Konflikte zu lösen,
indem man auf diie dahinter liegenden
Grundbedürfnisse achtet. Menschen
sind Menschen. Überall.

Über das Projekt

Die großen Herausforderungen, vor denen unsere Gesellschaft steht, können nicht nur dadurch bewältigt werden, dass man den Menschen den Kontext der Europäischen Union und ihr soziales, kulturelles und historisches Erbe bewusst macht, sondern auch dadurch, dass man ihnen ermöglicht, eine persönliche und emotionale Beziehung zu den Menschen und den europäischen Werten zu entwickeln.

Die Freiheit, die uns die Demokratie gebracht hat, konfrontiert uns auch mit neuen Herausforderungen. Es scheint, dass wir europäischen Bürgerinnen und Bürger erst in die äußere Form hineinwachsen und neue Fähigkeiten erlernen müssen, die für demokratisches Verhalten grundlegend sind, wie z.B. Verantwortung für sich und andere zu übernehmen, einen empathischen Zugang zu sich und anderen zu haben, kritisch denken zu können und aktiv an der Gesellschaft teilzunehmen.

Im Projekt European Heart werden Materialien für Schulen entwickelt, mit denen 13- bis 16-jährige Schülerinnen und Schüler demokratische Kompetenzen erwerben und trainieren können.

Mit Hilfe eines emotional-empathischen Ansatzes, der davon ausgeht, dass alle Menschen die gleichen Grundbedürfnisse haben, lernen die Schülerinnen und Schüler, ein empathisches Verhältnis zu sich selbst und anderen zu entwickeln und dabei eine kritische Distanz zu emotionalisierender Rhetorik zu erwerben. Die Werte und Errungenschaften unserer Demokratie werden in einem neuen Licht wahrgenommen und nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit dem Herzen verstanden. Zivilgesellschaftliches Engagement und Beteiligung entstehen aus der Begeisterung für gemeinsame Werte, und dem inneren Bedürfnis, diese lebendig zu halten. Die Werte und Errungenschaften unserer Demokratie werden in einem neuen Licht wahrgenommen und nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit dem Herzen verstanden. Zivilgesellschaftliches Engagement und Beteiligung entstehen aus der Begeisterung für gemeinsame Werte, und dem inneren Bedürfnis, diese lebendig zu halten.

Zielgruppen

Die Materialien sind für weiterführende Schulen entwickelt (Sekundarstufen 1 und 2):
  • Schülerinnen und Schüler
  • Lehrer*innen und Betreuer*innen
  • Schulleiter*innen

Sowie Vertreter*innen von außerschulischen Jugendeinrichtungen

Schüler und Schülerinnen lernen und trainieren

  • Soziale und interkulturelle Kompetenzen. Mit anderen auf der Ebene der Grundbedürfnisse in Dialog zu gehen
  • Selbstempathie und Emotionsregulation
  • Konstruktive und destruktive Strategien voneinander zu unterscheiden
  • Konstruktive und funktionale Strategien zu entwickeln
  • Kritisches Denken und Medienkompetenz
  • Bürgerliches Engagement und Partizipation

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